Tödliche Süße?
Die unterschätzten Gefahren von Aspartam
von Alfred Thomas Schmidt
(quelle >
http://www.sein.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3272&Itemid=203
)
Aspartam hat viele Verstecke. Es verbirgt sich außer in Light-Limonaden und
Tafelsüßstoffen auch in Fruchtsäften, zuckerfreien Halsbonbons und
Kaugummis. Was viele nicht wissen: Diese künstliche Süße kann große Schäden
im Gehirn anrichten und Herz-Kreislaufattacken auslösen. Besonders für
Schwangere und Kinder ist sie sehr gefährlich. Piloten lassen mittlerweile
ihre Finger davon, weil sie Angst haben, unter dem Einfluss des
Süßungsmittels abzustürzen.
Bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es so gut wie keine
künstlichen Zusatzstoffe. Seit damals haben unübersehbar viele dubiose
Substanzen den Weg in unsere tägliche Nahrung gefunden, wie die berüchtigte
„E-Liste“ für Zusatzstoffe zeigt, deren Umfang mit den Jahren immer weiter
gewachsen ist. Eine solche künstliche Substanz, von denen einige namhafte
Wissenschaftler behaupten, dass sie in unserer Nahrung absolut nichts zu
suchen hat, ist das Süßungsmittel Aspartam.
Bei diesem Stoff, der als Zuckerersatz in Lebensmitteln massenhaft
Verwendung findet (alleine in den USA 3500 Tonnen pro Jahr) handelt es sich
um eine chemische Verbindung, genauer gesagt einen synthetischen
Dipeptidmethylester, der zu 50 Prozent aus Phenylalanin (einer isolierten
Aminosäure), zu 40 Prozent aus Asparaginsäure und zu 10 Prozent aus (dem
toxischen) Methanol besteht.
Vom Kampfstoff zum Süßungsmittel
Ursprünglich wurde Aspartam bis in die siebziger Jahre des letzten
Jahrhunderts im Waffenarsenal der CIA als potentieller und daher sicherlich
auch recht potenter biochemischer Kampfstoff (kein Witz!) eingelagert. Dann
erkannten die Chemiker von G. D. Searle and Company das lukrative Potential
des Giftes (was ist ein Kampfstoff sonst?) und machten 1965, man glaubt es
kaum, tatsächlich einen Süßstoff daraus – nachdem es vorher als Mittel gegen
Magengeschwüre taxiert worden war. Dass es tatsächlich im Körper verheerende
Auswirkungen (wie ein Kampfstoff eben) auslöst, werden wir später noch
sehen. G. D. Searle and Company wurde 1985 von Monsanto übernommen, jenem
US-Chemiegiganten, der aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr
herauskommt.
Die Zulassung von Aspartam unter dem Produktnamen NutraSweet durch die FDA
(Food&Drug-Administration, die Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten
Staaten) ist eine obskure und abenteuerliche Geschichte von toten
Laborratten, die plötzlich wieder lebten, bis hin zu gefälschten Dokumenten.
Wie der renommierte Neurochirurg und außerordentliche Professor am
Ärztezentrum der Universität von Mississippi, Dr. Russel L. Blaylock, in
seinem Buch „Excitotoxins, The taste that kills“ eindrücklich darlegt, waren
hier offensichtlich Vorteilsnahme, Korruption und aggressiv gefälschte
Labortests im Spiel.
Mike Wallace vom US-Fernsehsender CBS News bemerkte dazu, dass kaum jemand
wisse, dass die Zulassung von Nutra- Sweet tatsächlich eins der Verfahren
mit den meisten Einsprüchen in der Geschichte der FDA gewesen ist. Die
Verbraucher hätten der FDA seinerzeit mehr als 7000 Gegenreaktionen
mitgeteilt. Trotzdem kam einfach ein Bevollmächtigter der FDA und entschied
selbstherrlich, dass Nutra-Sweet ohne Rücksicht auf die Beweislage
zugelassen würde. Dieser Mann war Arthur Hull Hays, ein durch Präsident
Reagan Ernannter, der wenige Monate, nachdem er Nutra-Sweet zugelassen
hatte, aus der FDA ausschied und eine lukrative Beraterposition bei Monsanto
(!) annahm.
Gefährliche Nebenwirkungen
Werbung und Verkäufer propagieren immer nur eine Wirkung von Aspartam,
nämlich die Süßung. Daneben gibt es aber sage und schreibe fast hundert
dokumentierte Nebenwirkungen. Zum Beispiel haben spektakuläre Studien von
Dr. Morando Soffritti und seinem Team am Ramazzini-Institut für
Krebsforschung in Bologna nachgewiesen, dass Aspartam stark
gesundheitsgefährdend wirken und zu Lymphomen, Leukämien, Nierenkrebs und
weiteren Tumoren führen kann. Ein Trend zu einer erhöhten Tumorrate war
demnach bereits bei Dosierungen vorhanden, die unterhalb der Grenzwerte für
den Verzehr beim Menschen liegen.
Aspartam ist keineswegs das harmlose Produkt, als das es von Monsanto
vermarktet wird. Es ist nämlich ein höchst fragiles, biochemisches
Konglomerat, welches bei etwa 30 Grad Celsius Körpertemperatur, wie sie etwa
im Verdauungstrakt des menschlichen Körpers mühelos erreicht werden,
ziemlich rapide in giftige Bestandteile zerfällt, die dann vom Organismus
verstoffwechselt werden.
Der preiswerte Konkurrent von Aspartam (E951), das bei uns entwickelte
Cyclamat (E952) wurde übrigens im US-Markt geschickt in Verruf gebracht. Es
war unter den Verdacht geraten, bei Versuchstieren Blasenkrebs auszulösen.
Beim Menschen konnte dies jedoch im Allgemeinen nicht bestätigt werden.
Trotzdem wurde Cyclamat aufgrund dieser Experimente von der FDA
diskreditiert, sodass seitdem, vor allem in den USA, quasi nur noch Aspartam
verwendet wird. Auf diese Art wurde es bedauerlicher Weise zum weltweit
zweithäufigsten Süßstoff überhaupt und ist mittlerweile Bestandteil
unzähliger gesüßter Lebensmittel, Diätlimonaden, Kaugummis, Bonbons,
Desserts, etc.
Aufsehen erregte dann im Jahre 2004 endlich ein Brief von Russell Blaylock,
der im Miami Herald vom 24.4.2004 die Versicherung der NutraSweet Company (Monsanto),
Aspartam sei sicher für Frauen in der Schwangerschaft, als „den
ernsthaftesten Bruch des öffentlichen Vertrauens in der Geschichte der
Nation“ bezeichnete. Alleine die Tumorinzidenz in Versuchstieren nehme um
das 47-fache (!) unter Verwendung von Aspartam zu, ganz zu schweigen von den
Schäden, die der Fötus erleide, und die sich lebenslang fortsetzten. Die
Öffentlichkeit sei zwar betroffen von der Zunahme von Adipositas und
Diabetes bei Kindern, aber nur wenige wüssten, dass eine Aufnahme von
Excito-Toxinen (siehe unten), wie sie in Aspartam zu finden sind,
Fettleibigkeit und Insulinresistenz hervorrufe.
Golfkriegs-Syndrom von Aspartam verursacht?
1991 kamen viele US-Soldaten mit ähnlichen Symptomen aus dem Irak nach
Hause: Gelenk- und Muskelschmerzen, ungewöhnliche Müdigkeit und
Erschöpfungszustände, Gedächtnisprobleme, Depressionen, Störungen der
kognitiven und emotionalen Funktionen, Schwindel, Lähmungen, Sehstörungen.
Man fasste dieses Phänomen unter dem Begriff des Golfkriegs-Syndroms
zusammen. In erster Linie wird abgereichertes Uran hierfür verantwortlich
gemacht, das in der eingesetzten Munition enthalten war. Es gibt aber auch
Hypothesen, dass Cola-Light die Symptome verschuldet hat. Die Soldaten
tranken nämlich riesige Mengen dieses Getränkes, das in Dosen abgepackt war,
die überhitzt gelagert wurden. Durch die Wärme muss Aspartam schon in der
Verpackung in seine Bestandteile zerfallen sein. Aus Methanol wurden
Ameisensäure und Formalin als Hauptbestandteil. Letzteres ist ein hoch
potentes, weil tödliches Nervengift, da es vom Körper nicht abgebaut werden
kann.
Herzattacken bei Piloten durch Light-Getränke ?
Aber es kommt noch viel schlimmer: Am 8.9.1994 stürzte der US-Air–Flug 427,
eine Boeing 737-300, bei einem Landemanöver im internationalen Airport in
Pittsburgh ab. Alle 132 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die
Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete seinerzeit, dass Captain
Peter Germano zehn Minuten vor dem Absturz eine Aspartam-haltige Diät-Sprite
konsumierte. Dabei handelte es sich übrigens keineswegs um einen Zufall,
denn auch andere Piloten berichteten signifikant oft nach dem Konsum von
Diätprodukten von massiven Beschwerden, bis hin zu Ohnmacht, Kollaps oder
Black-out. So zum Beispiel der australische Pilot Harold Wilson. Wilson ist
fest davon überzeugt, dass seine gefährliche zehnminütige
Herz-Kreislauf-Attacke (mit vorausgegangenen „Geruchs-Auren“ – abnormen,
meist unangenehmen Geruchswahrnehmungen) am 13.8.1987, die nur dank eines
beherzten Passagiers glimpflich ausging, die Folge des vorherigen Konsums
von Aspartam war. Er wurde dann anschließend schnell auf eine
Piloten-Hotline aufmerksam, die sich mit derartigen Vorfällen beschäftigt,
die dezidiert in Relation mit Aspartam stehen. Alarmiert setze er den
Süßstoff umgehend für sechs Monate ab und prompt hörten die Geruchs-Auren
auf. Als er, weil er es wissen wollte, aus Neugier dann wieder damit anfing,
kamen alle Symptome auf der Stelle zurück, was für ihn der endgültige Beweis
war. Es gibt noch zahlreiche andere Exempel, bei denen mit Aspartam gesüßte
Getränke in Verbindung mit Missgeschicken von Piloten zu stehen scheinen –
viel zu viele, um sie sorglos abzutun, denn hier geht es schließlich um
höchste Verantwortung für viele Menschenleben!
Ein US-Mediziner äußerte sich ebenfalls dahingehend, dass Aspartam in der
Tat der zweithäufigste (!) Grund sei, warum Piloten ihre Fluglizenz
verlieren. Selbst der damalige Kopf der luftfahrtmedizinischen Abteilung der
FAA (US-Luftfahrtbehörde) gab zu, sie wüssten zwar, dass Aspartam ein großes
Problem sei, aber ihnen seien die Hände gebunden. Die FDA sage, dass es
sicher sei, deswegen könnten sie keinen Brief an die Flieger ausgeben, dass
sie den Süßstoff nicht benutzen sollten. Ein Skandal! In dem schon erwähnten
Buch „Deadly Deception…“ bemerkt der respektierte Kinderarzt Dr. Lendon
Smith, dass Aspartam für einen ganzen Hexenkessel voller Leiden
verantwortlich ist, darunter fünf Todesarten und mindestens 92 verschiedene
Symptome.
Nervengift
Das „Medicine Journal of Neurology“, eine berühmte internationale
Forschungspublikation, veröffentlichte eine Studie über den Zusammenhang von
Aspartam und Herz-Kreislauf-Attacken, die an der Kinderklinik im kanadischen
Halifax/Nova Scotia durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler verzeichneten
eine signifikante Zunahme von etwa 40 Prozent jener attackenartigen
EEG-Gehirnwellen, wenn die Kinder Aspartam zu sich nahmen. Ebendies führt
exakt zu denjenigen gefährlichen Abwesenheitsattacken, wie sie schon die
besagten Piloten am eigenen Leibe erfahren mussten. Auch Russel Blaylock
führt in seinem Buch „Excitotoxins...“ eine Vielzahl von Studien auf, die
ausdrücklich die Neurotoxizität von Aspartam aufzeigen (500
Fußnotenreferenzen). Die einzige Studie übrigens, die keinen Zusammenhang
sieht zwischen Attacken und Aspartam, wurde vom Nutra-Sweet-Hersteller
finanziert!
Im Folgenden möchte ich, auf Russel Blaylocks Forschungsergebnisse
zurückgreifend, die wichtigsten Aspekte von Aspartam zusammenfassen:
Aspartam enthält mit Asparaginsäure, Phenylalanin und Methanol drei
Neurotoxine. Methanol ist ein gefährliches potentes Neurotoxin. Die
amerikanische Umweltbehörde EPA (Environment Pollution Agency) kontrolliert
Methanol-Vorkommen sehr streng. Nur sehr geringe Spuren davon dürfen
überhaupt in Lebensmitteln oder die Umwelt gelangen. Interessanter Weise ist
der erlaubte Level in Aspartam nun siebenmal höher als von der EPA irgendwo
sonst im Lande erlaubt! Methanol kann zu vielfältigen Vergiftungssymptomen
führen, vermag Sehnerven und Gehirnzellen irreversibel zu schädigen und
sämtliche Symptome der Multiplen Sklerose exakt zu imitieren. Methanol wird
vom Körper abgebaut zu Formaldehyd (Formalin, chemisch Methanol) und
Ameisensäure (chemisch Methansäure). Formalin ist ein tödliches Nervengift
und wird vom Körper angesammelt und nicht abgebaut. Auch Ameisensäure ist
für den Menschen extrem giftig, wenn es sich im Blutkreislauf befindet.
Gehirnschädigungen bei Neugeborenen
Aber auch die beiden anderen Bestandteile von Aspartam sind nicht
ungefährlich: Asparaginsäure kann zelluläre Erschöpfung, Zelltod im Gehirn
und Gehirnentwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Auch
Phenylalanin gilt als neurotoxisch. Studien zeigen, dass sich diese
Substanzen in sehr hoher Wirkstoffkonzentration im menschlichen Gehirn
anhäufen. Sie lagern sich in der medulla oblongata an („verlängertes
Rückenmark“, hinterster Teil des Gehirnes), am corpus striatum
(„Streifenkörper“, Teil des Großhirnes), der mit dem Parkinsonschen Leiden
im Zusammenhang gesehen wird. Auch der Hypothalamus wird dadurch
beeinträchtigt und infolgedessen das endokrine System, das autonome
Nervensystem, Herzfrequenz, Schlaf/Wach-Zyklus, Appetit, emotionales System.
Zelltod durch übererregendes Excitotoxin
Zu den prominentesten Excitotoxinen zählen Aspartam und MSG (Mono-Natrium/Sodium-Glutamat).
Der Begriff kommt von dem lateinischen „excito“, übersetzt „aufschrecken“,
„erregen“, „anfachen“. Wenn Excitotoxine auf Neuronen (Gehirnzellen) wirken,
führen sie bei diesen zu einer Hyper-Erregung. Die Neuronen feuern dann ihre
Impulse so schnell und so lange ab, bis die Zelle so erschöpft wird, dass
sie abstirbt. Aspartate und Glutamate sind Neurotransmitter-Substanzen des
Körpers, die dafür sorgen, dass die Zellen miteinander kommunizieren können.
Jedoch sind diese Substanzen im Organismus nur in sehr niedrigen
Konzentrationen vorhanden, da sie toxisch sind. Alles, was diesen gut
regulierten Prozess nun durcheinander bringt, kann Gehirnzellen schädigen
und zerstören (Neurodegeneration).
Aspartam beinhaltet auch einen hohen Anteil isolierter Aminosäuren, die den
Blutspiegel von potentiell gefährlichen (isolierten) Proteinsubstanzen enorm
in die Höhe treiben können. Komplexe, natürliche Aminosäureverbindungen
wären dazu nie in der Lage. Dramatische Konsequenzen dieses Anstieges können
die Anreicherung der isolierten Proteinsubstanzen im menschlichen Gehirn
sein und die Zerstörung einzelner Gruppen von Hirnzellen. Hieraus können
viele Leiden, letztlich sogar Hirntumor, Hirnschlag oder Tod resultieren.
Aspartam kann Multiple Sklerose verstärken
Bezüglich der Verbindung von Aspartam und Multipler Sklerose (MS) ist zu
sagen, dass bei dieser Erkrankung die Blut-Hirn-Schranke ihrer Aufgabe
tendenziell nicht mehr gut gerecht werden kann. Beim gesunden Menschen sind
die Wände der Blutgefäße im Gehirn so aufgebaut, dass viele kritische
Substanzen nicht aus dem Blut in das Hirngewebe eindringen können. Ist
dieser Schutz nicht mehr gewährleistet, können Phenylalanin, Asparaginsäure
oder Methanol aus dem Blut in diese empfindlichen Bereiche sickern. Die
MS-Symptome können sich dadurch extrem verschlimmern. Wenn eine Person
subklinische MS hat und zum Beispiel gar nicht weiß, dass sie von dieser
Krankheit betroffen ist, und dann Aspartam zu sich nimmt, ist es möglich,
dass sie sofort sämtliche Symptome einer voll ausgebildeten MS entwickelt
und tödlich krank wird!
Mangelnde Aussagekraft der Studien
Viele Studien wurden mit Ratten und Mäusen durchgeführt, und beide
Tiergattungen verstoffwechseln Aspartam ganz anders als der Mensch. Mäuse
beispielsweise benötigen siebenmal mehr Aspartam, um einen vergleichbaren
Anstieg von Phenylalanin im Blutplasma aufzuweisen. Außerdem verwenden viele
Menschen Aspartam oft mehrmals am Tag, während viele der Experimente mit nur
einer einzigen Dosis oder zweien durchgeführt worden sind. Somit ist die
Situation im menschlichen Organismus erheblich differenzierter. Außerdem
konsumieren Menschen im Allgemeinen weitere Excitotoxine in anderer Form,
wie etwa Glutamat oder hydrolysiertes Pflanzenprotein, wodurch sich die
Belastungen summieren.
Zudem wurde in vielen Experimenten tatsächlich eingekapseltes Aspartam
verwendet, welches um bis zu 50 Prozent weniger absorbiert wird. Also sind
viele der Experimente nicht auf den Menschen übertragbar.
Kombination von Diät und Aspartam
Jeder, der eine Diät durchführt und sich währenddessen Light-Produkte
zuführt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er damit seine Gesundheit
gefährdet. Wenn man auf einer niederkalorischen Diät ist, die den
Blutzuckerspiegel senkt, dann erhöht dies die Risiken für
Herz-Kreislaufattacken, kardiale Probleme oder neurodegenerative
Veränderungen im Gehirn. Das ist sehr gefährlich. Ein Radiomanager erwähnte,
er habe eine Menge Gedächtnisprobleme, mit Desorientierung und Konfusion. Er
machte eine Diät, während der er Light-Getränke zu sich nahm. Als Dr.
Blaylock ihm diese wegnahm, verbesserte sich seine Kondition.
Vorsicht auch bei Kindern und Schwangeren: Dr. Keith Connors, der das Buch „Feeding
the Brain: How Food Affects Children“ verfasst hat, beschrieb einen Fall,
bei dem ein vierjähriges Kind zum Berserker wurde, nachdem es ein
Aspartam-gesüßtes Getränk konsumiert hatte. Das Kind war hyperaktiv,
gewalttätig und beschwerte sich über Kopfschmerzen. Ein Arzt stoppte den
Konsum des Getränkes. Daraufhin kehrte es zu einer gefälligen, völlig
normalen mentalen Konstitution zurück; keine Kopfschmerzen mehr. Die Mutter
war so skeptisch, dass sie es das Kind erneut probieren ließ. Prompt
passierte dasselbe noch mal!
Kriminelle Handhabung
Schwangere müssen ganz besonders aufpassen, denn hier können entsprechende
Light-Produkte schwerste Schäden bewirken! In einer israelischen Studie
durch Brina Frieder und Veronika Grimm von 1984 wurden trächtige Mäuse
Excitotoxinen ausgesetzt. Es stellte sich heraus, dass der Nachwuchs
ernsthafte Probleme mit komplexerem Lernen hatte. Als die Forscherinnen
daraufhin dessen Gehirnzellen studierten, fanden sie den Neurotransmitter
Acethylcholin um 80 Prozent reduziert. Dieses Defizit blieb während der
ganzen Adoleszenz in diesem Ausmaß erhalten. Eine andere Studie mit
schwangeren Frauen ergab, dass die Aufnahme von Glutamat und Excitotoxinen
während der Schwangerschaft bei den Kindern zu einer dramatischen Zunahme
von freien Radikalen führte, welche ebenfalls während der ganzen Adoleszenz
anhielt. Die freien Radikale nahmen um 56 Prozent zu. Ein Übergewicht freier
Radikale kann verschiedensten Krankheiten Tür und Tor öffnen. Wie Jean
Carper in „Wundernahrung fürs Gehirn“ herausstellt, sind „Gehirnzellen wegen
ihrer hohen energetischen Aktivität besonders anfällig für Attacken von
Freien Radikalen.“
Ironischer Weise konzentriert sich Aspartam im Blutspiegel Ungeborener sogar
noch zweifach, wenn die Mutter den Süßstoff zu sich nimmt. Der
Pädiatrie-Professor Louis J. Elsas fand auf einem Hearing des US-Senates
1987, bei dem Gesundheits- und Sicherheitsaspekte von NutraSweet behandelt
wurden, klare Worte. Es sei bekannt, dass Aspartam ein Nervengift ist,
welches Geburtsdefekte auslöst, und es gebe trotzdem keine
Kennzeichnungspflicht, keinerlei Warnhinweis. Dies sei kriminell. So viele
Mütter hätten sich beschwert, weil sie erst zu spät erfahren hätten, wie
gefährlich Aspartam ist. Sieben Babies hätten deshalb schon sterben müssen.
Süße Lightprodukte: Finger weg
Schwangere und Eltern sollten derartige Produkte ihrem Nachwuchs und ihrem
eigenen Organismus zuliebe möglichst völlig meiden. Sofern sie selbst
bislang unter irgendwelchen der aufgeführten Symptome leiden, sollten Sie
zunächst einmal sämtliche Getränke und Lebensmittel, die Aspartam enthalten,
umgehend aus ihrer Nahrung verbannen. Verräterisch: Sämtliche Produkte, die
den gefährlichen Stoff enthalten, müssen aus rechtlichen Gründen den
folgenden Warnhinweis tragen: „Enthält eine Phenylalaninquelle.“ (Wegen der
seltenen Erbkrankheit Phenylketonurie, für die Aspartam potentiell tödlich
ist). Lassen dann die Symptome deutlich nach, haben Sie die Ursache schon
gefunden.
Viele Erkrankungen, deren Ursachen unbekannt sind und die im letzten
Jahrzehnt zugenommen haben, könnten durchaus mit Aspartam in Zusammenhang
stehen. Aspartam wird jetzt seit über 30 Jahren verwendet und mittlerweile
von mehr als 200 Millionen Menschen tagtäglich in durchweg recht hohen Dosen
eingenommen. Kann Monsanto die Produkthaftung für Millionen Geschädigte
jemals übernehmen?
Der Artikel wurde zuerst in der Dezember-Ausgabe 2008 der Zeitschrift
raum&zeit veröffentlicht.
Nebenwirkungen von Aspartam (veröffentlicht von der amerikanischen
Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente)
Angstzustände, Arthritis, Asthma, Asthmatische Reaktionen,
Unterleibsschmerzen, Probleme der Blutzuckerkontrolle (Hypoglykämie und
Hyperglykämie), Gehirnkrebs, Atembeschwerden, Brennen der Augen und des
Rachens, Schmerzen beim Urinieren, Hüftschmerzen, Chronischer Husten,
Chronische Müdigkeit, Depressionen, Durchfall, Gedächtnisverlust, Müdigkeit,
extremer Durst oder Hunger, Durchblutungsstörungen, Haarausfall,
Herzrhythmusstörungen, Hoher Blutdruck, Impotenz und Sexualprobleme,
Konzentrationsschwierigkeiten, Infektionskrankheiten, Kehlkopfentzündung,
Schlafstörungen, Juckreiz und Hautbeschwerden, Schwellungen, Muskelkrämpfe,
Schwindelanfälle, Zittern, Nervöse Beschwerden, Gelenkschmerzen, Übelkeit
und Erbrechen, Atembeschwerden, Hörbeschwerden, Tinnitus, Menstruations-
beschwerden und Zyklusveränder- ungen, Gliederschmerzen und -beschwerden,
Allergische Reaktionen, Panikzustände, Phobien, Sprachstörungen,
Persönlichkeitsveränderungen, Schluckbeschwerden, Sehbeschwerden,
Gewichtszunahme.
Alfred T. Schmidt ist freier Autor und Philosoph. Er
beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit natürlichen Heilmitteln und
Supplementen. Außerdem setzt er sich für amnesty international und attac
ein.